Written for Roger Reynold’s 70th birthday. Part of 'The Tempest Songbook'

  • fl/hp[=pf]/vn.vc.db
  • soprano, baritone
  • 4 min
  • Shakespeare
  • English

Programme Note

Übersetzung: Sebastian Viebahn
Abdruck und Nutzung nur mit Erlaubnis des Übersetzers: www.creativ-uebersetzungen.de

Ferdinand
Wo spielt wohl die Musik? Auf Erden? In der Luft?

… Als ich am Ufer saß,
um meines Vaters Tod, des Königs, weinend,
schlich die Musik über das Meer sich in mein Herz,
stillte den Grimm der See und meine Trauer
mit ihrer süßen Melodie. Ich folgte ihr,
oder sie zog mich eher mit sich. Doch jetzt ist’s still.
Horch, sie hebt wieder an

Ariels Lied
Dein Vater liegt fünf Faden tief,
sein Bein sich als Korallen findet;
die Perle dort war einst sein Aug’:
Nichts von ihm, das ganz verschwindet,
doch wandelt es sein Wesen bald
zu rarer, kostbarer Gestalt.

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